Plastik-Insel im Ozean

Der “Great Pacific Garbage Patch” ist eine Insel, die zum größten Teil aus Plastik-Müll besteht. Diese Insel befindet sich zwischen Hawaii und Kalifornien und ist viermal so groß wie Deutschland. Die Fläche besteht hauptsächlich aus Flaschen, Containern und Fischernetzen. Sie ist rund 1,6 Millionen Quadratmeter groß. Das Traurige ist, dass die Fläche immer größer wird. Einer Studie von niederländischen Forschern ergab, dass sich die Fläche noch um vier bis 16 Mal vergrößern wird. Dazu beigetragen hat der Tsunami in Japan im Jahr 2011.

Klicken Sie auf den

link, um zu erfahren, was der Tsunami vom Jahr 2011 noch ausgelöst hat!

Laut der Zeitschrift “The Sun” hat nicht nur industrielle Fischerei daran schuld, sondern die ganze Konsumgesellschaft. Die Ozeane werden als Müllkippen gebraucht und eine Studie hat auch bewiesen, dass ins Meer weltweit stündlich ca. 670 Millionen Tonnen an Abfall geworfen werden.

Die Hälfte davon ist aus Plastik. Im Meer schwimmt heute mehr Plastik als Plankton. Die Inseln aus Plastik nehmen riesige Flächen im Ozean ein. In dieser Situation spiegeln sich unsere Wegwerfkultur und auch die unkontrollierte Produktion von Plastik. Leider sind wir uns nicht bewusst, dass 80 Prozent des Plastiks im Meer vom Land stammen. Plastik befindet sich nicht nur in der Verpackung von Produkten, sondern auch in Kleidung, die aus Polyester gemacht ist. Beim Waschen solcher Kleidung gelangen kleine Plastikpartikel ins Wasser und später auch ins Meer.

Plastikmüll wird aber hauptsächlich industriell produziert. Aus weniger entwickelten Ländern ist der Müll weniger schädlich, weil dieser Müll aus natürlichen Materialien gemacht ist, die schneller abbaubar sind.

Für das breite Problem mit dem Müll ist in erster Linie der schlechte Abbau natürlicher Ressourcen schuld, was schon seit Jahren zur Förderung der Müllsituation beiträgt.

Man sollte mehr Müll recyceln und Plastiktüten wieder verwenden. Fische und andere Lebewesen im Meer sind durch den toxischen Müll gefährdet und es besteht auch eine Erstickungsgefahr.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *